Unsere Geschichte beginnt in der Sierra.
Zwischen Kolumbien und Deutschland.
Zwischen Menschen, Kaffee und einer Verbindung, die geblieben ist.
Wir sind Leidy und László
Kolumbien war für uns nie einfach nur ein Reiseziel.
Es ist Leidys Heimat und ein Land, das wir über viele Jahre gemeinsam immer wieder bereist haben. Dabei zog es uns nicht nur in die bekannten Städte und Regionen, sondern auch an Orte, die weit außerhalb der üblichen Wege liegen.
Einer dieser Orte hat uns besonders geprägt: die Sierra Nevada de Santa Marta im Norden Kolumbiens.
Was dort begann, wurde viele Jahre später zu Sofiara.
Eine Verbindung, die in der Sierra gewachsen ist
Die Sierra erhebt sich direkt an der Karibikküste bis auf fast 5.800 Meter. Zwischen tropischem Wald, Flüssen und hohen Bergen leben unter anderem die Arhuaco, Kogi, Wiwa und Kankuamo.Für viele dieser Gemeinschaften ist die Sierra weit mehr als ein Gebirge.Sie ist Heimat, Kultur und spiritueller Mittelpunkt. Die Arhuaco sprechen von ihr als dem Herzen der Welt. Berge, Flüsse, Lagunen, Wälder und Meer werden als miteinander verbunden verstanden. Alles soll in einem Gleichgewicht stehen. Diese Sicht auf die Natur hat uns tief beeindruckt.
Der Weg dorthin
Einige der Gemeinschaften liegen weit entfernt von Straßen und Städten.
Auf einer unserer Reisen waren wir fast einen ganzen Tag unterwegs. Zunächst viele Stunden mit dem Auto über immer kleinere Wege. Danach ging es zu Fuß und auf dem Esel weiter in die Berge.
Je weiter wir kamen, desto stiller wurde es.
Keine touristische Route. Kein schneller Zwischenstopp.
Wir verbrachten mehrere Tage bei der Gemeinschaft, aßen gemeinsam, schliefen dort und erzählten, wer wir waren und
warum wir gekommen waren.
Dabei lernten wir nicht nur einen Ort kennen.
Wir begannen zu verstehen, welche Bedeutung dieses Land
für die Menschen hat, die dort seit Generationen leben.
„Die Dinge sind nicht schwarz, blau oder weiß. Sie sind so, wie wir sie aus dem Herzen und aus der Seele heraus betrachten.“
Was uns geblieben ist
Bevor wir weiter in das Gebiet gingen, nahmen wir an einer traditionellen Zeremonie teil.
Es ging um Respekt. Gegenüber den Menschen, dem Land und gegenüber Mutter Erde.
Dieser Moment ist uns bis heute geblieben.
Denn dort wurde uns besonders bewusst, dass Kaffee nicht einfach ein Produkt ist, das irgendwann in einer Packung im Supermarkt landet.
Hinter jeder Bohne stehen ein Ort, eine Familie, Wissen, Arbeit und Generationen von Erfahrung.
Genau diese Geschichte möchten wir sichtbar machen.
Von der Sierra zu dir
Wo Kaffee noch einen Namen hat
Tief in der Sierra Nevada, wo keine Straße hinführt, wächst unser Kaffee. Die Arhuaco pflegen ihn mit dem Wissen von Generationen. Maultiere tragen die Ernte ins Tal. Wir bringen sie zu dir.



Unsere Verbindung zur Sierra geht weiter
Unsere Geschichte mit der Sierra endete nicht mit einer Reise.
Die Begegnungen, Gespräche und Beziehungen sind geblieben. Wir stehen
weiterhin mit Menschen vor Ort in Verbindung und möchten diese Herkunft
nicht anonym hinter einer Marke verschwinden lassen.
Deshalb erzählen wir, wo unser Kaffee wächst.
Wir zeigen die Menschen und die Landschaft dahinter.
Und wir möchten Schritt für Schritt etwas zurückgeben und Projekte
unterstützen, die den Gemeinschaften vor Ort zugutekommen.
Sofiara soll eine Verbindung schaffen.
Zwischen der Sierra und Deutschland.
Zwischen den Menschen, die Kaffee anbauen,
und denen, die ihn trinken.
Zwischen Herkunft und Genuss.
Von der Sierra in deine Tasse
Für uns ist Sofiara deshalb nicht einfach eine Kaffeemarke.
Es ist ein Stück unserer eigenen Geschichte.
Und mit jeder Tasse möchten wir ein kleines Stück davon
mit dir teilen.
Unser Weg in die Sierra
Was als Reise begann, wurde zu einer Verbindung, die geblieben ist. Diese Bilder erzählen von den Wegen, den Begegnungen und den Momenten, aus denen viele Jahre später Sofiara entstand.
Wo die Straße langsam endet
Je weiter wir in die Sierra fuhren, desto schmaler wurden die Wege. Irgendwann begegneten uns kaum noch andere Autos. Von hier aus begann der Teil der Reise, den man nicht einfach planen kann.
Ankommen heißt zuerst zuhören
Wir kamen nicht einfach, um Kaffee zu sehen. Wir verbrachten Zeit miteinander, hörten zu und lernten einen Alltag kennen, der mit unserer Welt in Deutschland nur wenig gemeinsam hat. Genau diese Begegnungen haben unseren Blick auf Kaffee verändert.
Von hier ging es anders weiter
Wo die Straße aufhörte, ging die Reise weiter. Zu Fuß und auf dem Esel, immer tiefer in die Berge. Einige Gemeinschaften der Sierra erreicht man nicht im Vorbeifahren. Und vielleicht ist genau das ein Teil dessen, was diesen Ort so besonders macht.
Kaffee beginnt lange vor der Tasse
Hier wurde Kaffee für uns plötzlich greifbar. Nicht als Produkt im Regal, sondern als etwas, das angebaut, verarbeitet, geröstet und geteilt wird. Hinter jeder Bohne stehen Menschen, Erfahrung und viele einzelne Schritte.
Immer tiefer in die Sierra
Stundenlang ging es durch Berge, Wald und kleine Wege. Kein Empfang, kein schneller Zwischenstopp. Dafür viel Zeit, miteinander zu sprechen, die Landschaft wahrzunehmen und zu verstehen, wie abgelegen das Leben hier tatsächlich ist.
Aus der Reise Sofiara
Damals gab es diese Packung noch nicht. Aber genau hier entstand der Wunsch, einen Kaffee nach Deutschland zu bringen, dessen Herkunft nicht hinter einem Logo verschwindet.
Heute steht Sofiara für genau diese Verbindung: von der Sierra bis in deine Tasse.
Eine Verbindung, die geblieben ist
Unsere Geschichte mit der Sierra endete nicht mit der Rückreise nach Deutschland. Die Menschen, Gespräche und Erfahrungen begleiten uns bis heute.
Sofiara entstand aus dem Wunsch, diese Herkunft sichtbar zu machen und die Verbindung zwischen den Menschen, die Kaffee anbauen, und denen, die ihn trinken, ein Stück näherzubringen.
Mit den eigenen Händen
Vieles, was wir dort erlebt haben, geschieht noch unmittelbar und von Hand. Auch Kaffee wird nicht als anonyme Ware wahrgenommen, sondern als Teil des täglichen Lebens.
Für uns war das einer dieser Momente, in denen man versteht, wie viel Arbeit hinter etwas steckt, das wir zu Hause ganz selbstverständlich in die Tasse füllen.